Die klassische Massage, die Kunst und die Kraft der heilenden Hände.

Die Massagetherapie ist eine, mit der Hand ausgeführte, lokale, mechanische adäquat dosierte Therapie der Muskulatur und Körperdecke zur Prophylaxe und Heilzwecken.

Der Begriff der Klassischen Massagetherapie wird unterschiedlich interpretiert,
man will damit ausdrücken, dass die Methode aus dem klassischen altertum stammt, und zum anderen bezeichnet man damit die Griffe der klassischen Massagetherapie als die Ursprünglichen gegenüber den vielfältigen Sonderformen und weiteren Spezialmethoden manueller Therapie.

Ayurveda Massage

Diese Massage ist eine wirkungsvolle und sehr natürliche Methode, um zu entspannen und den Körper zu reinigen. Die naturbelassenen ayurvedischen Öle sind Nahrung für den Körper, da sie über die Haut auf den Stoffwechsel einwirken.
Die ayurvedische Massagemethode harmonisiert Körper, Geist und Seele. Die Lebensenergie kann wieder fließen und Selbstheilungskräfte werden aktiviert. Es folgt eine tiefgreifende psychische Regeneration.

Wir bieten Ihnen:

❍    die ayurvedische Rückenmassage
❍    die kleine ayurvedische Ganzkörpermassage
❍    die große ayurvedische Ganzkörpermassag

Klassische Teil- und Vollmassagen

Unsere klassischen Teil- und Vollmassage richten sich ganz nach Ihren Wünschen. Sie bestimmen was massiert wird und wie lange wir massieren. Dazu können Sie sich aussuchen, ob Sie mit oder ohne einem Aromaöl oder einem Massagekerzenwachs massiert werden wollen. Und im Anschluss mit einer Nachruhe in Naturmoor die Massage effektiv ausklingen lassen möchten.
Unsere Angebote:

❍    Teilmassage
❍    kleine Vollmassage
❍    große Vollmassage

❍    zusätzlich mit Aromaöl oder Massagekerze und Naturmoor.

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  • Beratung und Coaching durch unsere Sporttherapeuten
  • Gesundheitscheck
  • Köperfett- und Blutdruckmessung
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Aus Fairness und im Interesse unserer treuen Stammkunden kann dieses Spezialangebot nur einmalig und nur von Personen ab 18 Jahren in Anspruch genommen werden, die uns noch nicht kennen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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Klassische Massagetherapie

  • Die Klassische Massagetherapie ist eine mechanische Beeinflussung durch die Hand des Therapeuten.
  • Sie ist eine gezielte manuelle Beeinflussung des Körpers oder bestimmter Körperabschnitte durch eine abgestimmte aufeinanderfolge von verschiedenen Griffen.
  • Mit der klassischen Massage werden meistens veränderungen der Quer gestreiften Muskulatur behandelt nämlich die Skelettmuskulatur, sie wird auch Bewegungsmuskulatur genannt und ist für die Motorik des Körpers verantwortlich. Sie ist meistens willkürlich steuerbar.
  • Sie löst lokal und Fernwirkungen auf den Gesamtorganismus aus.
  • Sie wird zur Therapie hauptsächlich nach ärztlicher Verordnung eingesetzt.

 

Handgriffe

Streichungen, Effleurage

Herkunft aus dem französischen effleurer (streichen leicht oder flüchtig berühren) und dies wiederum aus dem lateinischen efflorescere (erblühen, sanft berühren).

Es sind großflächige Bewegungen, die eher langsam mit mittlerer Intensität durchgeführt werden. Sie werden meistens zu Beginn einer Behandlung als Übergang zu einem anderen Körperabschnitt und zum Schluss einer Behandlung eingesetzt.

Die Wirkung ist:

  • reizmildernd
  • schmerzlindernd
  • entspannend
  • entstauend
  • hyperämisierend = Mehrdurchblutung anregend und hat einen hohen sensorischen Input.

Sie ist besonders geeignet bei:

  • starkem Muskelhartspann
  • schmerzempfindlichem Gewebe
  • Ödemen= Wasseransammlung
  • abklingenden Muskelverletzungen
  • patienten mit Osteoporose
  • Stoffwechselerkrankungen der Haut wie z.B. Diabetes, Sklerodermie, Cortisongabe
  • bei einer gestörten Innervation= Versorgung der Haut

Knetung/Walkung, Petrissage

Herkunft aus dem Französischen Verb pètrir (kneten).

Knetungen und Walkungen sind die wirkungsvollsten Handgriffe der klassischen Massagetherapie im Bezug auf die Tonussenkung. Die Griffe werden schräg und quer zum Muskelfaserverlauf ausgeführt.

Es sind Dehnungen, Verwindungen und Auspressungen einzelner Muskeln und Muskelgruppen. Die Muskulatur wird mit dem Unterhautfettgewebe verwunden gedehnt gerollt und ausgepresst.

Die Wirkung ist:

  • Tonussenkend
  • stark hyperämisierend

Sie ist besonders geeignet zum:

  • Lösen großflächiger, muskulärer Verhärtungen (Muskelhartspann)

Reibung, Friktion

Herkunft aus dem französischen bzw. auch as dem latein frictio (reiben).

Diese Griffe sind Bewegungen mit an- und abschwellendem Druck. Sie werden lokal und kleinflächig mit einer mäßigen Geschwindigkeit und einer sehr hohen Intensität ausgeführt. Meistens mit Daumen oder Fingerkuppen.

Friktionen werden kreisend und quer ausgeführt und beinhalten auch die sogenannten Fascientechniken die in verschiedenen Richtungen zum Muskelfaserverlauf angewendet werden.

Die Wirkung ist:

  • lokal stark Hyperämisierend
  • stoffwechselerhöhend
  • fördert die Wachheit je nach Intensität
  • hat eine reflektorische Wirkung.

Sie ist besonders geeignet bei:

  • lokalen Muskeltonuserhöhungen (Myogelosen)
  • lokalen Gewebeverklebungen
  • kapseln und Sehnenplatten

Klopfungen, Hackungen, Klatschungen – Taponement

Herkunft aus dem Französischen Verb tapoter (tätscheln, leicht Klopfen).

Senkrecht auf den Körper treffende Schlagbewegungen die meistens quer zur Faserrichtung der Muskulatur ausgeführt werden. Wird meist mit der Hohlhand einer locker geschlossenen Faust oder der kleinfingerhandkante ausgeführt.

Die Wirkung ist:

  • muskelaktivierend, tonisierend
  • hyperämisierend
  • sekretlösend

Besonders geeignet zur:

  • allgemeine Tonisierung (Patient wird wacher)
  • lokale Tonisierung eines Muskels z.B. vor Aktivität bei schlaffen Lähmungen
  • Unterstützung von Sekretlösung und -transport

Erschütterung/Schüttelung/Vibration

Vibrationen sind örtliche Zitterbewegungen die unabhängig vom Muskelfaserverlauf sind. Sie werden einhändig mit der flachen Hand ausgeführt.

Schüttelungen und Erschütterungen sind meist seitliche Bewegungen gesamter Muskelpartien. Schüttelungen werden meistens beidhändig ausgeführt.

Die Wirkung ist:

  • entspannend
  • beruhigend
  • sekretlösend

Sie ist besonders geeignet bei:

  • unterstützung der Atemtherapie
  • sehr schmerzhaften Muskelpartien
  • Abschluss einer Behandlung an Extremitäten

Anwendungsgebiet der klassischen Massagetherapie

Die Anwendungsgebiete lassen sich in regenerative präventive und therapeutisch orientierte Anwendungen gliedern. Regenerative und Präventive Anwendungen verfolgen nicht die Behandlung eines Beschwerdebildes als Ziel. Sie werden in der Betreuung von Sportlern sowie in der individuellen Prävention eingesetzt.

Die therapeutisch orientierten Behandlungen können in fast allen Bereichen der Medizin eingesetzt werden, hierzu eine Auswahl:

  • Orthopädische Erkrankungen an der Wirbelsäule und den Extremitätengelenken
  • neurologische Erkrankungen (z.B. Hemiplegie)
  • Psychische Erkrankungen (z.B. depression und psycho somatische beschwerden)
  • internistische Erkrankungen (Ödeme, Stoffwechselstörungen, Atemwegserkrankungen, Verdauungsstörungen)
  • Postoperative, posttraumatische Beschwerdebilder sowie Sportverletzungen und – schäden

Wirkungen der Klassischen Massagetherapie

Wirkung auf das Gefäßsystem:

  • Erweitert die Blutgefäße, daraus folgt eine Blutvolumenzunahme und Sauerstoffzunahme
  • Förderung des venösen Rückstromes, daraus folgt eine verbesserte Rückresorption von Ödemen, Blutergüssen, Stoffwechselprodukten, Schmerzmediatoren.

Wirkung auf die Haut:

  • Verstärkte Funktion der Schweißdrüsen zur besseren Regulation des Wärmehaushaltes.
  • Verbesserter Input und Verschaltung zum Nervensystem bei neurologischen Erkrankungen mit Sensibilitätsverlust.

Wirkung auf die Muskulatur:

  • Beeinflussung des Tonus senkend oder erhöhend
  • Beeinflussung des Stoffwechsels darauf folgt eine verbesserte Versorgung des Muskelgewebes mit Sauerstoff und Nährstoffen
  • Beschleunigter Abtransport von Stoffwechselzerfallprodukten (Lactate und C02)
  • Schmerzlinderung durch Verteilung und Abtransport der Schmerzmediatoren und Überdeckungseffekt durch massive Reizung von Mechanorezeptoren.

Wirkung auf die Kapsel-Bandstrukturen:

  • Durchblutungsfördernd
  • Fördert die Elastizität und Dehnbarkeit der Kapsel, daraus folgt eine gute Voraussetzung zum Erhalt und der Förderung der Beweglichkeit

Wirkung auf das Nervensystem:

  • Aktivierung reflektorischer Wege
  • Einwirkung auf das vegetative Nervensystem daraus folgt eine Tonussenkung der Muskulatur eine senkung der Atemfrequenz und Regulierung der Herzfrequenz

Wirkung auf die Psyche:

  • Allgemeine Entspannung
  • positiver Antrieb
  • reduziert die mentale Aktivität (Ständiges Überlegen etc.)

Wirkung auf Innere Organe:

  • Aktivierung reflektorischer Wege daraus folgt eine positive Wirkung auf Innere Organe

Wirkung auf das Immunsystem:

  • Stimulation des Immun- und Hormonsystems

Indikationen für eine Klassische Massagetherapie

Hypertonus (Muskelhartspann/ Myogelosen/ Muskelveränderung mit erhöhtem Tonus) häufig anzutreffen bei:

  • Schmerzhaften Zuständen der Wirbelsäule z.B. bei akuten Bandscheibenproblemen der LWS und HWS
  • Schmerzhaften u.o. Entzündungen an Extremitätengelenken
  • Muskeldysbalancen bei Haltungsinsuffizienzen oder –schäden (Hohlrundrücken, Skoliosen)
  • Muskelkrämpfen und muskulären Überlastungen
  • starker psychischer Anspannung
  • infolge von Muskelverletzungen (z.B.Zerrungen und Faserrissen)
  • bei neurologischen Erkrankungen (Spastik bei erkrankungen oder verletzungen des Zentralen Nervensystems)

Hypotonus (Muskelveränderung mit reduziertem Tonus) häufig anzutreffen bei:

  • Innervationsstörungen (z.B. schlaffe Lähmung, ALS,MS)
  • infolge langer Ruhigstellung
  • Myopathien (Erkrankungen des Muskelgewebes z.B. Progressive Muskeldystrophie)

Zustand nach Muskelverletzungen

  • Muskelkater
  • Muskelzerrung
  • Muskelfaserrisse
  • Muskelteilrisse uns Muskelrisse
  • Muskuläre Störungen an Extremitätengelenken

Arthrose, Arthritis, posttraumatische und postoperative Zustände

  • Muskuläre Störungen an der Wirbelsäule
  • muskuläre Dysbalancen
  • Fehlhaltungen und Haltungsschäden
  • akute Bandscheibenprobleme (Bandscheibenvorfall oder Bandscheibenvorwölbung)
  • posttraumatische oder postoperative Zustände
  • rheumatische Erkrankungen
  • neurologische Erkrankungen

Störungen und Erkrankungen des Bindegewebes und der Gefäßsysteme

  • Ödeme (Chron. venöse Insuffizienz, primäre Lymphgefäßerkrankungen)
  • periphere artetielle Gefäßerkrankungen
  • Sklerodermie

Störungen und Erkrankungen der inneren Organe

Ist nicht primär der Bereich für die klassische Massage, dennoch kann man mit ihr reflektorisch in diesem Gebiet arbeiten.

  • Erkrankung der Atemwegsorgane
  • Erkrankung der Verdauungsorgane

Steigerung der Leistungsfähigkeit-Regeneration

Sportmassagen Bei Sportlern in der Allgemeinen Sportlerbetreuung sowie Regeneration.
Alle ermüdeten und belasteten Muskeln und Muskelgruppen werden massiert.

Störungen der Psyche

Eine Wechselbeziehung zwischen innerer Angespanntheit/Niedergeschlagenheit und dem Muskeltonus ist hier erkennbar. Häufig manifestieren sich innere Spannungszustände sowie Sorgen und Kummer in der mimischen Muskulatur im Nacken und anderen Wirbelsäulennahen Lokalisationen.